Update: ILEK 2026 – Workshops zur gemeinsamen Gestaltung der Region

Liebe Besucher der Website, liebe Engagierte und Interessierte,

Update Stand 29.07.2026: Die Beteiligungsphase zum neuen Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept ist abgeschlossen. Wir danken allen herzlich, die sich hier mit uns zusammen- und mit Fragen und Ideen für die Region auseinander-gesetzt haben: Danke für Ihre Zeit, Ihr Engagement und Ihr Interesse! Bleiben Sie bitte weiterhin dran. Im Herbst diesen Jahres wird das finale Konzept vorgestellt. Sofern auch alle Gemeindräte und der Stadtrat dem Konzept zustimmen und das Amt für ländliche Entwicklung das Ergebnis anerkennt, starten wir in die Umsetzungsphase – wenngleich natürlich auch parallel bereits gearbeitet wird. Wie und woran wir gemeinsam neue Projekte voranbringen, erfahren Sie spätestens zur Vorstellung des Entwicklungskonzeptes. Ich für meinen Teil freue mich darauf, mit Ihnen in Projekt- und Arbeitsgruppen nächste Schritte für die Region vorzubereiten und umzusetzen.

Übrigens: Das neue Konzept ermöglicht uns als Region, ein neues Regionalbudget zu beantragen. Denken Sie gerne schon jetzt voraus und tauschen Sie sich vor Ort aus, was Sie bewegt und wo Sie – zusammen mit anderen – in Ihrer Gemeinde anpacken wollen. Wenden Sie sich gerne jederzeit mit Ihren Ideen und Vorhaben an Ihren ILE-Manager für die Region:

Ihr Ansprechpartner

Christian Förster – ILE-Umsetzungsbegleitung
Spitalstraße 6
97447 GerolzhofenTel.: 09382 / 316381
region@weinpanorama-steigerwald.de

Im folgenden finden Sie eine Übersicht der Workshops, die im Rahmen der Konzepterstellung stattfanden:

Rückblick Workshop 1 – „Wasser in der Landschaft“ (24. April, Handthal) An die 30 Teilnehmende erarbeiteten in zwei Gruppen konkrete Ideen und Maßnahmen rund um natürliche Wasserrückhaltung, Erosionsschutz und klimaangepasste Landnutzung. Fachliche Impulse lieferten Dr. Daniel Abel (Initiative WasserLandschaft, Regierung von Unterfranken) und Gertraud Kokula (Amt für Ländliche Entwicklung). Die Ergebnisse fließen ins neue ILEK ein. Als nächster Schritt wird vorgeschlagen, einen Arbeitskreis „Wasser in der Landschaft“ einzurichten, in dem Ideen weiterentwickelt, Beratungen in Anspruch genommen und Umsetzungsmöglichkeiten mit den zuständigen Ämtern diskutiert werden können. Interessierte sind herzlich willkommen.
Eine Dokumentation und die Präsentationen des Workshops finden Sie hier zum Download (PDF).

Rückblick Workshop 2 – „Leerstand mit Sinn füllen“ (16. Juni 2026, Dingolshausen)

Wie lassen sich Bedarfe der Daseinsvorsorge mit leerstehenden Gebäuden in unseren Ortskernen verbinden? Dieser Frage gingen am 16. Juni 2026 rund 24 Teilnehmende im FreiRaum Dingolshausen nach. Nach Impulsen von Gertraud Kokula (ALE Unterfranken) und Dr. Elisabeth Appel-Kummer verorteten die Anwesenden die Bedarfe ihrer Kommunen: Treffpunkte für Jung und Alt, Nahversorgung, Übernachtungsmöglichkeiten und medizinische Versorgung standen ganz oben. Ein Input der ILE-Umsetzungsbegleitung zeigte: In sechs der acht Kommunen stehen diesen Bedarfen „prominente“ Leerstände gegenüber, deren Nutzbarkeit nun geprüft werden kann. Im Plenum entstanden konkrete Ideen für den weiteren Prozess – von der Fortschreibung des Leerstandskatasters über ein interkommunales Denkmalkonzept bis zum Leitgedanken „Innen vor Außen“. Alle Anregungen fließen in die ILEK-Fortschreibung ein.

Eine Dokumentation und die Präsentationen des Workshops finden Sie hier zum Download (PDF)

Rückblick Workshop 3 – „Zukunftsfähige Region – Souverän & Selbstwirksam“ (15. Juli 2026, Dingolshausen)

Am 15. Juli 2026 fand im FreiRaum Dingolshausen der dritte und letzte Themenworkshop im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) statt. Rund 26 Teilnehmende folgten der Einladung, um sich mit der krisenfesten Zukunft der Region WeinPanorama Steigerwald auseinanderzusetzen.

Nach der Begrüßung durch die stellvertretende ILE-Vorsitzende, Bürgermeisterin Weissenseel-Brendler, führte Dr. Appel-Kummer in die Grundlagen einer ILE-Region ein. Im Mittelpunkt des Abends stand das Konzept der Resilienz: die Fähigkeit einer Region, Krisen vorausschauend so zu meistern, dass die für das Wohlergehen wesentlichen Funktionen und Strukturen intakt bleiben. Fünf Leitprinzipien – von der Klimaanpassung über den Erhalt natürlicher Ressourcen bis zu regionaler Wertschöpfung, fairer Teilhabe und sozialem Zusammenhalt – bilden dafür den Orientierungsrahmen, an dem sich auch das neue ILEK ausrichten wird.

In der Arbeitsphase prüften die Teilnehmenden an fünf Stationen den Entwurf des Zielsystems und brachten eigene Ideen und Projektvorschläge ein. Dabei entstand ein vielfältiges Bild dessen, wo die Menschen in der Region Handlungsbedarf sehen: Ein Generationenwohnpark, der Alleinlebenden im großen Haus neue Wohnformen eröffnet und zugleich Platz für Familien schafft; ein mobiler Supermarkt mit regionalen Produkten für die Ortsteile; ein Krisengipfel, der Feuerwehren, THW und BRK über Gemeindegrenzen hinweg vernetzt; begrünte Schattendächer auf Parkplätzen als Antwort auf immer heißere Sommer; oder Haustürgespräche durch Kümmerer, um Menschen aus der Isolation zu holen.

Vom Ideenspeicher zum strategischen Konzept

Der Wert dieser Beiträge liegt in dem, was keine Fachplanung von außen leisten kann: Sie zeigen, wo der Schuh in den Dörfern und Städten tatsächlich drückt, welche Themen die Menschen bewegen und wo Engagement und lokales Wissen bereits vorhanden sind. Auffällig ist etwa, wie stark sich Krisenvorsorge, Gesundheit, Leerstand und das Miteinander der Generationen durch alle Themenbereiche ziehen – ein deutliches Signal an die künftige Schwerpunktsetzung.

Zugleich gehört zur Ehrlichkeit eines guten Beteiligungsprozesses: Nicht jede Idee wird eins zu eins zum Projekt. In den kommenden Wochen werden alle Beiträge zusammengeführt, fachlich geprüft, den Zielen zugeordnet und priorisiert – aus den drei Workshops ebenso wie aus der breit angelegten Akteursansprache, mit der neben den Vereinen der Region auch Landwirtschaft und Direktvermarktung, Bildungsträger von der Kita bis zur Volkshochschule, Wohlfahrtsverbände und Nachbarschaftshilfen, Feuerwehren und Hilfsorganisationen, Akteure der Energieversorgung, Wirtschaftsförderung, Kreisentwicklung und Regionalmanagement des Landkreises und der Gesundheitsregion sowie die Kommunen selbst einbezogen wurden. Manche Vorschläge werden dabei gebündelt oder weiterentwickelt, andere zurückgestellt – nicht, weil sie unwichtig wären, sondern weil ein strategisches Konzept Schwerpunkte setzen muss, um wirksam zu sein. Maßstab dieser Synthese sind die Resilienzprinzipien: Am Ende soll ein integriertes Gesamtkonzept stehen, das die Beiträge aus der Region in einen ganzheitlichen, fachlich fundierten Fahrplan für die nächsten Jahre übersetzt.

Wie geht es weiter?

Der weitere Fahrplan sieht eine abschließende Abstimmung mit den Kommunen im September, die Beschlussfassung in allen acht Mitgliedsgemeinden im November sowie eine Abschlussveranstaltung mit Vorstellung des fertigen Konzepts zum Jahresende vor.

Allen Teilnehmenden der Workshops sei herzlich gedankt – ihr Wissen um die Region ist das Fundament, auf dem das neue ILEK aufbaut. Für Fragen rund um die Umsetzung steht der Umsetzungsbegleiter der ILE-Region, Christian Förster, gerne zur Verfügung.

Eine Dokumentation und die Präsentation zum 3. Workshop finden Sie hier zum Download (PDF)

Im Veranstaltungszentrum FreiRaum in Dingolshausen fand der 3. Workshop zum ILEK statt mit 26 teilnehmenden Personen, die das Bild hier bei der Präsentation der Ergebnisse zeigt.
Nach der Arbeitsphase im Workshop am 15. Juli 2026 stellt Dr. Elisabeth Appel-Kummer die Ergebnisse vor.

Kleinprojekt-Förderung: Unterstützung Bürgerengagement + Regionalbudget 2027(?)

Gemeinsam neue Projekte fürs Dorf entwickeln – weil zusammen mehr geht! (Foto KI generiert)
Förderaufruf ab 3. August

Bis zu 3.000 Euro für gute Ideen aus dem Dorf – ohne Eigenanteil

Ein Bücherschrank am Dorfplatz, eine Panoramaschaukel mit Blick über die Weinberge – gebaut von vier Jugendlichen –, ein Warenautomat mitten im Weinberg, ein Brotbackhaus fürs ganze Dorf: Solche Projekte sind in den vergangenen Jahren überall in unserer Region entstanden, angestoßen von Menschen, die eine Idee hatten und sie umgesetzt haben. Wer selbst eine hat, bekommt jetzt eine neue Chance.

Und woher kommt die gute Idee? Oft von Einzelnen – von Menschen, denen im Alltag etwas auffällt, was andere in der Routine übersehen: eine Lücke, ein Bedürfnis, eine Chance. Beim Austausch mit anderen Eltern zeigt sich vielleicht, dass verlässliche Babysitter fehlen – warum nicht eine Babysitter-Ausbildung organisieren? Der Elternabend muss nicht nur das Bekannte verwalten, er kann auch Neues anstoßen: einen Waldplatz für die Kita, ein Grünes Klassenzimmer für die Schule. Der kleine Leerstand mitten im Ort, an dem alle täglich vorbeigehen – warum nicht endlich angehen und einen Treffpunkt der Generationen daraus machen?

Am stärksten werden solche Ideen, wenn sie ins Gespräch kommen: im Elternbeirat, in der Jugendgruppe, bei der Ferienfreizeit, im Seniorenkreis, beim Brunnenschoppen oder in den herbstlichen Planungsrunden der Vereine. Dort finden sich Mitstreiter, dort wächst aus einem Einfall ein gemeinsames Vorhaben. Und es muss nicht gleich die Hundert-Prozent-Lösung sein – einfach anfangen ist oft der wichtigste Schritt. Zwei Förderwege stehen dafür bereit:

Unterstützung Bürgerengagement III

Aufruf: 3. August bis 29. September 2026
Wer fördert
LAG Schweinfurter Land über das EU-Programm LEADER
Was
Kleinprojekte, die Engagement und Miteinander im Landkreis stärken
Zuschuss
Bis 100 % der Nettokosten, max. 3.000 € pro Projekt – insgesamt stehen rund 14.000 € bereit
Wer kann einreichen
Einzelpersonen, Vereine und Organisationen – keine Kommunen
Wie
Online-Formular, per E-Mail an lag@lrasw.de oder per Post
Entscheidung
LEADER-Lenkungsausschuss, voraussichtlich Ende Oktober, anhand eines Punkterankings
Zum Aufruf der LAG Schweinfurter Land

Regionalbudget der ILE-Region

Neue Runde im kommenden Jahr geplant
Wer fördert
Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken über die ILE WeinPanorama Steigerwald – zuletzt 75.000 € für die Region; seit 2020 bereits 87 Projekte mit rund 440.000 €
Was
Kleinprojekte, die zur Entwicklung der acht Gemeinden beitragen
Zuschuss
Bis 80 % der Projektkosten, max. 10.000 € pro Kleinprojekt
Wer kann einreichen
Vereine, Initiativen, Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen
Wie
Beratung durch die ILE-Umsetzungsbegleitung vor Einreichung ist Voraussetzung – und hilft, ähnliche Ideen aus mehreren Orten zusammenzuführen
Entscheidung
Gremium aus Akteuren der Region, das die Anfragen nach ihrem Beitrag zu den Entwicklungszielen und ihrem Nutzen für die Region bewertet

Gut zu wissen: Die neue Runde steht unter dem Vorbehalt, dass das Förderprogramm fortgeführt und der Region erneut bewilligt wird. Umso besser, wer die Zeit bis dahin nutzt: Gut vorbereitete Projekte sind startklar, sobald der Aufruf kommt.

Zum Regionalbudget beim StMELF

Wer eine Projektidee hat – auch eine noch unfertige –, meldet sich am besten schon jetzt. Aus einem Gespräch wird oft ein Projekt.

Kontakt und Beratung:
Christian Förster, ILE-Umsetzungsbegleitung
Tel. 09382 / 316381
region@weinpanorama-steigerwald.de

Und hier noch ein ermutigendes, erklärendes Video zum Regionalbudget von Land.Gemeinsam.Gestalten:

Klicke auf’s Bild „Video“ um über den Link zu YouTube zu gelangen und das Video von Land.Gemeinsam.Gestalten zu sehen.

„Platz da!“ in Dingolshausen: Ein Abend, der Mut macht, Wohnraum neu zu denken

Teilnehmende der Veranstaltung diskutieren an Thementischen Fragen und Anworten zu Mietrecht, sozialem Miteinander und emotionalen Aspekten des Zusammenwohnens unter einem Dach sowie bauliche Lösungen und tauschen persönliche Erfahrungen aus.
Teilnehmende der Veranstaltung diskutieren an Thementischen Fragen und Anworten zu Mietrecht, sozialem Miteinander und emotionalen Aspekten des Zusammenwohnens unter einem Dach sowie bauliche Lösungen und tauschen persönliche Erfahrungen aus. (Foto: Magdalena Kloibhofer)

Rückblick auf den gelungenen Auftakt der Reihe „Unsichtbaren Wohnraum sichtbar machen“

Was tun, wenn das eigene Haus mit den Jahren zu groß geworden ist? Und wie finden umgekehrt Menschen, die eine Bleibe suchen, den Weg zu diesen ungenutzten Räumen? Mit genau diesen Fragen haben wir uns am Montag, 15. Juni 2026, im Frei:Raum Dingolshausen beschäftigt – bei der Veranstaltung „Platz da! – Verborgenen Wohnraum entdecken und nutzen“, zu der das Regionalmanagement am Landratsamt Schweinfurt und unsere ILE-Region gemeinsam eingeladen hatten.

Ein voller Saal und viele gute Gespräche

Dass das Thema die Menschen in unserer Region bewegt, hat der Abend eindrucksvoll gezeigt: Gut 50 Gäste kamen nach Dingolshausen – Eigentümerinnen und Eigentümer, Wohnungssuchende und viele, die einfach neugierig waren. Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Nicole Weissenseel-Brendler machten unsere Referentinnen und Referenten aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln deutlich: Es gibt Wege, ungenutzte Räume wieder mit Leben zu füllen – baulich, rechtlich und menschlich.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die den Abend inhaltlich getragen haben: der Lokalen Wirtschaftsförderung Dingolshausen und der Eigenheimervereinigung Dingolshausen, die mit ihrem Engagement vor Ort den Anstoß für diese Veranstaltung gegeben und mit einer Fotoausstellung gelungene Beispiele aus der direkten Nachbarschaft gezeigt haben – sowie Architekt Andreas Schmitt, Rechtsanwalt Frank Schmälzle, Axel Salzsieder (Verein Wohnen in Gemeinschaft) und Cordula Schmidt für ihre offenen und praxisnahen Einblicke.

Besonders wertvoll waren die Thementische im Anschluss: Hier konnten die Gäste ihre ganz persönlichen Fragen direkt mit den Fachleuten besprechen – und beim geselligen Ausklang wurde an vielen Stellen weiterdiskutiert. Genau dieses Miteinander von Information und Austausch war unser Ziel: Denn der erste Schritt zu neuem Wohnraum ist oft einfach, darüber ins Gespräch zu kommen.

Zum Nachlesen und Nachhören: das Medienecho

Sehr gefreut hat uns, dass die Veranstaltung auch überregional Beachtung gefunden hat. Achim Winkelmann vom Bayerischen Rundfunk hat den Abend begleitet und in der Sendung „Mittags in Mainfranken“ (16. Juni 2026) darüber berichtet – in seinem Beitrag kommen die Akteurinnen, Akteure und Teilnehmenden selbst zu Wort. Der Hörfunk-Beitrag ist in den Online-Artikel eingebettet:

👉 „Gegen Leerstand auf dem Land: Teilen, umbauen, gemeinsam wohnen“ (BR24)

Auch Stefan Pfister von der Main-Post war vor Ort und hat die zentralen Erkenntnisse des Abends aufbereitet:

👉 „Wohnen im Alter: Fünf Ideen aus Dingolshausen für ungenutzten Wohnraum auf dem Land“ (Main-Post)

Beiden ein herzliches Dankeschön für das Interesse an unserer Region und die wertschätzende Berichterstattung!

Wie geht es weiter?

„Platz da!“ war der Auftakt – die landkreisweite Reihe „Unsichtbaren Wohnraum sichtbar machen“ wird fortgesetzt: am 20. Oktober 2026 im Bürgerzentrum Schwanfeld (ILE Mainschleife Plus) und am 5. November 2026 im Haus der Begegnung in Bergrheinfeld (ILE Oberes Werntal). Weitere Termine in den ILE-Regionen Schweinfurter Oberland und Mainbogen folgen im Winter und Frühjahr. Alle Informationen unter www.landkreis-schweinfurt.de/innenentwicklung.

Praxistipps zum Mitnehmen – und Förderungen, die Sie kennen sollten

Damit die vielen guten Anregungen des Abends nicht verloren gehen, haben wir die wichtigsten Praxistipps kompakt aufbereitet – nachzulesen in der Juli-Ausgabe des Regionalmagazins „Schaufenster der Region“ und hier in der Übersicht:

Und das Beste: Wer den Schritt vom Nachdenken zum Machen gehen möchte, muss ihn nicht allein finanzieren. In unserer Region gibt es gleich mehrere Unterstützungsangebote:

Innenentwicklungskonzept des Landkreises Schweinfurt: Der Landkreis bietet eine kostenlose Erstbauberatung durch erfahrene Architektinnen und Architekten an – ein Beratungsgutschein im Wert von bis zu 500 Euro, ideal für die erste Ideenfindung am eigenen Objekt. Darauf aufbauend unterstützt die Umbau-, Sanierungs- und Entsorgungsförderung mit Zuschüssen von bis zu 10.000 Euro pro Wirtschaftseinheit, etwa für Entkernung, Teilabriss und Entsorgung. Wichtig: immer vor Maßnahmenbeginn beantragen! Alle Details unter www.landkreis-schweinfurt.de/innenentwicklung. Erste Anlaufstelle ist die Innenentwicklungslotsin bzw. der Innenentwicklungslotse in Ihrer Gemeindeverwaltung.

Innenentwicklungsförderung unserer Mitgliedsgemeinden: Ergänzend fördern die Gemeinden unserer ILE-Region private Maßnahmen zur Belebung der Ortskerne mit eigenen kommunalen Zuschüssen. Fragen Sie einfach in Ihrer Gemeinde- bzw. Verwaltungsgemeinschaft nach oder wenden Sie sich direkt an uns – wir lotsen Sie gerne zum passenden Programm.

Stadt Gerolzhofen: In der Altstadt greift zusätzlich das kommunale Förderprogramm im Rahmen der Städtebauförderung „Sozialer Zusammenhalt“ – unter anderem mit dem Fassadenprogramm für Instandsetzungsmaßnahmen (bis zu 15.000 Euro, z. B. Fenster, Dach, Fassade) und einer Wohnungsbauförderung für Familien mit Kindern im Fördergebiet. Ansprechpartner ist das Stadtbauamt bzw. das Altstadtbüro.

Sie haben selbst ungenutzte Räume im Haus und möchten sich unverbindlich informieren? Sprechen Sie uns gerne an: Christian Förster, ILE-Region WeinPanorama Steigerwald, Tel. 09382 / 316381, region@weinpanorama-steigerwald.de


Die Veranstaltung ist ein Projekt des Regionalmanagements Landkreis Schweinfurt in Kooperation mit der ILE-Region „WeinPanorama Steigerwald“, gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Zukunft Daheim – Messe für gutes Leben und Altwerden in der Region

Die ILE-Region WeinPanorama Steigerwald veranstaltet am Samstag, den 18. April 2026 von 10 bis 17 Uhr unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Judith Gerlach, und in Kooperation mit einer Vielzahl an regionalen Partnerinnen und Partnern

die erste Messe „Zukunft Daheim“

in der Mittelschule Gerolzhofen zu Themen und Fragestellungen des guten, gemeinsamen Altwerdens – individuell, in der Familie, Nachbarschaft und Gemeinde. Was können wir tun, um uns auch in Zukunft gut zuhause versorgt zu wissen? Wie können wir zusammenleben ohne Vereinsamung oder Überforderung? Wo erhalte ich schon jetzt Unterstützung als Angehörige oder für mich selbst?

Gemeinsam gehen wir diesen Fragen nach, um insgesamt – persönlich wie als Dorfgemeinschaften und Region – vor die Welle zu kommen hinsichtlich des drohenden Pflegenotstandes. Schon jetzt sind unsere Versorgungsstrukturen oft unter Druck. Wie können wir die wohnortnahe und häusliche Pflege in unserer Region stärken? Was ist da, was können wir nutzen und was können wir als Familien, als Best-Ager im Renteneintritt oder als angehende Senioren nun tun, um uns und unseren Lieben ein gutes Leben in Verbindung und guter Versorgung zu sichern?

Die Devise lautet: Jetzt handeln und vorausschauen, statt morgen das nachsehen zu haben. Sei es beim Thema Gesundheit, Fitness und Mobilität, beim Thema Wohnanpassung oder Wohngemeinschaften, Fragen um psychische Gesundheit und Demenz, Sinnesbeeinträchtigungen und der Wunsch, trotzdem Teilhaben können. Sicherheit im Alter, Schutz vor Trickbetrug – virtuell wie analog – oder die Frage, was im Fall des Falles passieren soll und wie wir schon jetzt Angehörige entlasten können.

Kommen Sie am Samstag, 18. April zur Messe an die Mittelschule Gerolzhofen, Lülsfelder Weg 6. Es gibt Parkplätze vor Ort. Zusätzlich fährt der Shuttleservice der AWO-Tagespflege zwischen 11:00 und 13:00 Uhr sowie 16:00-17:30 Uhr für Sie kostenlos von P1 am Festplatz zur Schule und zurück.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Offiziellen Veranstaltungswebsite (<-)

Messe Zukunft Daheim – Programmübersicht
ILE-Region WeinPanorama Steigerwald
Programmübersicht
Messe
Zukunft Daheim
Samstag, 18. April 2026
10:00 – 17:00 Uhr
Eröffnung ab 10:00 Uhr – Kleine Turnhalle Begrüßung durch Bürgermeister Thorsten Wozniak · Videogruß Staatsministerin Judith Gerlach, Rede Barbara Becker (Stellvertretend für die Ministerin), Grußwort von MdB Anja Weisgerber und stellv. Landrat Thomas Vizl · Abschließend zum Programm Christian Förster (ILE-Region, Veranstalter)
Zeit
Kleine Turnhalle
Mensa / Speiseraum
Physikraum
Fitnessraum
Ganztag / OGS-Raum
Kleiner Gruppen­raum
09:30
09:30
Empfang & Get Together mit offizieller Eröffnung gegen 10:00 Uhr
10:40
10:40
Wohnen im Alter – Aufbau von und Leben in Wohngemeinschaften
AWO, WG am Lindentreff Grettstadt
10:40
Enkeltrick & Co – Schutz vor Trickbetrug
Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle
10:40
Risikofaktoren von Demenz
Gerontopsychiatrische Vernetzung Main-Rhön
11:20
Kommunikation und Verhaltenstipps bei Demenz
Fachstelle für pflegende Angehörige
11:00
Fitness-Probetraining
Vitalo – Therapie | Training | Gesundheit
10:40
Bilderbuch-Theater
Stadtbibliothek Gerolzhofen
11:20
Großelter-Talk / Bastelspaß für Kinder
Diakonie Schweinfurt
ganztägig
Demenz­simulator
Mittagspause
13:00
13:00
Alltagsbegleitung – Eine Form der Unterstützung im Alltag älterer Menschen
Caritas
13:00
Chinesische Medizin: Lebenspflege bis ins hohe Alter
Klinik am Steigerwald
13:00
Mental gestärkt im Alter – Gesundheitsförderung 60+
Diakonie Schweinfurt
13:30
Entlastungsleistungen im Alter
SM – Ihre Haushalts- & Alltagshilfe mit Herz
13:00
Lachyoga – Lachen ist die beste Medizin
Renate Förster
13:00
Bastelspaß für Kinder (ggf. auch draußen)
Diakonie Schweinfurt
13:30
Bilderbuch-Theater
Stadtbibliothek Gerolzhofen
ganztägig
Demenz­simulator
14:00
14:00
Longevity – für mehr Energie, Gesundheit und Lebensfreude bis ins hohe Alter
FitnessLounge Geo
14:00
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Wolfgang Engert, Hospizverein
14:00
Offener Klavier-Workshop für alle Ü50
Tastenkolleg, Helge Barabas
14:00
Muevelo! Fit bleiben im Alter durch Bewegung und Kraft
Auszeit – Zentrum für Bewegung und Entspannung
14:00
Groß-Eltern-Talk
Diakonie Schweinfurt
14:30
Bilderbuch-Theater
Stadtbibliothek Gerolzhofen
15:00
15:00
Was macht eigentlich … der Pflegestützpunkt Schweinfurt?
Pflegestützpunkt
15:30
Wohnberatung und Wohnungsanpassung für Senioren und Angehörige
Landkreis Schweinfurt
15:00
Gut versorgt in den eigenen vier Wänden
PflegeHilfePlus Franken
16:00
Leistungen der Pflegeversicherung – umfassend und verständlich
Pflegestützpunkt Schweinfurt
15:30
Enkeltrick & Co – Schutz vor Trickbetrug
Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle
15:00
Fitness-Probetraining
Vitalo – Therapie | Training | Gesundheit
16:00
Muevelo! Fit bleiben im Alter durch Bewegung und Kraft
Auszeit – Zentrum für Bewegung und Entspannung
15:00
Groß-Eltern-Talk
Diakonie Schweinfurt
15:30
DigiCafé 60+
Stadtbibliothek Gerolzhofen
16:00
Großelter-Talk / Bastelspaß für Kinder
Diakonie Schweinfurt
Räume & Farben
Kleine Turnhalle
Mensa / Speiseraum
Physikraum
Fitnessraum
Ganztag / OGS-Raum
Kleiner Gruppenraum

Unterstützung Bürgerengagement (Förderung)

Jetzt bewerben: Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums gesucht

Lokale Aktionsgruppe Schweinfurter Land unterstützt erneut Kleinprojekte finanziell – Bewerbungen bis 15. März 2026 möglich

Landkreis Schweinfurt. Im Rahmen des LEADER-Projekts „Unterstützung Bürgerengagement III“ können sich auch im Frühjahr 2026 wieder Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Organisationen mit Kleinprojekten um eine finanzielle Unterstützung bewerben.

„Die eingereichten Projekte der letzten Jahre haben uns aufgrund ihrer Vielfalt und Innovationskraft beeindruckt. Ich freue mich sehr auf die kommenden Projektanträge, denn jedes geförderte Vorhaben stärkt das Ehrenamt und Miteinander hier in unserer Region“, sagt Landrat Florian Töpper, Vorsitzender der LAG Schweinfurter Land e. V. (LAG)

Für das LEADER-Projekt stehen in der aktuellen Förderperiode 2023-2027 insgesamt 55.556 Euro zur Verfügung, wovon 90 Prozent aus Mitteln des Freistaats Bayern stammen. Die restlichen 10 Prozent werden aus Eigenmitteln der LAG ergänzt.

Voraussetzungen für eine Bewerbung

Die Kleinprojekte müssen mindestens einem Entwicklungsziel der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) dienen und das Bürgerengagement des Schweinfurter Lands stärken.

Die Entwicklungsziele der LES lauten: Daseinsvorsorge, sozialen Zusammenhalt und Ehrenamt stärken, Tourismus, Naherholung und Kultur im Schweinfurter Land weiterentwickeln, regionale Wertschöpfung und stabile Wirtschaftsstrukturen partnerschaftlich gestalten, Umwelt, Naturraum, Klima und Ressourcen schützen. Mit der beantragten Förderung sollten die Kosten für das Kleinprojekt möglichst gedeckt werden.

Antragsberechtigt sind Einzelpersonen, Vereine und Organisationen mit Tätigkeitsbereich im Gebiet der LAG. Ausgenommen sind jedoch Organisationen, die politische Ziele verfolgen sowie kommunale Körperschaften und Regionalinitiativen. Der Zuschuss beträgt 100 Prozent der entstandenen Nettokosten bei einer Obergrenze von 3.000 Euro pro Projekt. Die Gesamtbruttokosten dürfen jedoch 14.000 Euro nicht übersteigen. Für diesen Aufruf stehen 13.889 Euro an Förderbudget zur Verfügung.

Wichtige Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es online

Wer ein Projekt umsetzen möchte, findet alle weiteren Informationen und entsprechende Bewerbungsunterlagen über die Homepage der LAG unter https://lag-schweinfurterland.de/aktuelles/unterstuetzung-buergerengagement

Bewerbungsschluss ist der 15. März 2026

Wichtig zu wissen: Die Bewerbung und Unterlagen müssen bis zum 15. März 2026 entweder per Online-Formular eingegangen sein, per E-Mail an lag@lrasw.de oder per Post versendet werden.

Information zum LEADER-Programm

Mit dem LEADER-Programm des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) fördern die EU und das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die ländlichen Regionen auf ihrem Weg zu einer selbstbestimmten Entwicklung – ganz nach dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“.

Im Landkreis Schweinfurt ist die Lokale Aktionsgruppe Schweinfurter Land e. V. (LAG) seit 2008 verantwortlich für die Umsetzung von LEADER-Projekten und -Maßnahmen. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.lag-schweinfurterland.de