Umfrage zum Zusammenhalt im ländlichen Raum

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Zusammenhalt in ländlichen Regionen? – Ein Forschungsprojekt zum Mitmachen
Wie ist es eigentlich um den sozialen Zusammenhalt in ländlichen Regionen Bayerns bestellt und
welche Ideen haben die Bürgerinnen und Bürger, um ihn zu stärken? – Das untersucht die Technische
Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm bis 2026 in einem großen Forschungsprojekt in ganz Bayern.
Gefördert wird das Heimatprojekt vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat.1
Worum geht es im Heimatprojekt Bayern?
Sozialer Zusammenhalt: damit ist das konkrete soziale Miteinander vor Ort gemeint, das Gefühl von
Zugehörigkeit und die Fragen des Gemeinwohls. Die Erscheinungsformen und Rahmenbedingungen
sozialen Zusammenhalts in ländlichen Regionen werden mit drei Befragungen und vier
Vertiefungsprojekten untersucht. Dabei kommen Menschen aus allen Regionen zu Wort, aus Dörfern
und Kleinstädten, Alteingesessene und neu Zugezogene, Alt und Jung. Ausführlichere Informationen
gibt es auf der Projektwebsite: www.heimatprojekt-bayern.de.
Wer kann mitmachen – und wie?
Zur Teilnahme sind die Bürger aller Kommunen eingeladen, die gemäß dem Landesentwicklungsplan
Bayern (LEP) zum ländlichen Raum gehören. Die Teilnahme an den drei Befragungen ist online über
die Projektwebsite möglich. Für die Vertiefungsprojekte wird das Projektteam unterschiedliche
Personen und Organisationen in ganz Bayern kontaktieren.
Wann geht es los?
Die erste Befragung zu konkreten sozialen Beziehungen vor Ort und die zweite Befragung zur
Verbundenheit mit dem Wohnort sind inzwischen abgeschlossen. Die Ergebnisberichte beider
Befragungen stehen auf der Website des Projektes online. In der dritten Befragung geht es um die
Gemeinwohlorientierung und das Engagement. Die Teilnahme ist ab dem 17. September und bis zum 17. Oktober 2025 möglich.
Warum lohnt es sich mitzumachen?
Mit dem Forschungsvorhaben werden für Bürger und Politik Erkenntnisse über die
Gemeinwohlorientierung in den ländlichen Regionen erarbeitet, systematisiert und vergleichend
ausgewertet. So kann der soziale Zusammenhalt besser sichtbar gemacht und weiterentwickelt
werden. Die Ergebnisse werden laufend auf der Projektwebsite zur Verfügung gestellt, so dass alle
Interessierten sich selbst ein Bild machen können. Neben dem Ergebnisbericht aus der ersten und
zweiten Bürgerbefragung können auch die Ergebnisbroschüren aus dem ersten, zweiten und dritten
Vertiefungsprojekt zu den Themen Alltagsunterstützung für Senioren durch Nachbarschaftshilfen,
junge Menschen im ländlichen Raum und Rückkehr in ländliche Räume bereits online eingesehen
werden.
Wer ist für das Projekt verantwortlich und wie kann man Kontakt aufnehmen?
Projektleitung: Prof. Dr. Sabine Fromm, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
E-Mail: heimatprojekt-bayern@th-nuernberg.de

Zukunft daheim – Messe & Forum für gutes Leben und Altwerden im Steigerwald

Symbolbild eines Dorfes mit einer lebendigen Dorfgemeinschaft, in der sich Jung und Alt unterstützen und gemeinsam gut Leben (KI-generiert)

Das KI-generierte Bild zeigt das bunte Miteinander in einem typisch fränkischen Dorf im Steigerwald: Im Zentrum das gemeinschaftliche Bürgerhaus mit offenem Treff, nebenan eine fröhliche Gruppe beim Seniorensport im Grünen, Musik und Tanz am Nachmittag, Nachbarschaftshilfe bei kleinen Reparaturen und Einkäufen, mobile Pflegedienste, die ältere Menschen besuchen, verschiedene Generationen beim gemeinsamen Gärtnern, eine altersgerechte Wohngemeinschaft, Kinder spielen im Garten, Ehrenamtliche begleiten Senioren zum Dorfmarkt, Paare und Einzelne genießen die Natur, offene Gespräche und gegenseitige Unterstützung überall – zeige Vielfalt, Lebensfreude und Unterstützung, die ein gutes Leben bis ins hohe Alter im Heimatort ermöglichen.
Gutes Leben und Altwerden in unseren (vor-)steigerwälder Heimatdörfern – Wie das gelingt, welche Angebote es für Sie gibt und wie wir gemeinsam generationen- und altersgerechtes Gutes-Leben weiterentwickeln, darum geht es bei „Zukunft Daheim“ am 18. April 2026 (Wimmelbild KI-generiert mit sora/ChatGPT)

Am Samstag, 18. April 2026, lädt die ILE-Region WeinPanorama Steigerwald von 10:00 bis 17:00 Uhr in die Mittelschule Gerolzhofen ein.

Unter dem Titel „Zukunft daheim – Messe & Forum für gutes Leben und Altwerden im Steigerwald“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm mit Informationsständen, Fachvorträgen, Workshops und Diskussionsrunden.

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:

  • Wie können wir in unserer Region gut und sorglos alt werden?
  • Welche neuen Wohn- und Pflegeformen, Angebote und Unterstützungen im Alltag gibt es?
  • Wie stärken wir Nachbarschaft, Gemeinschaft und Unterstützung für Angehörige?
  • Welche Angebote tragen dazu bei, gesund und aktiv zu bleiben?

Die Veranstaltung bietet nicht nur praktische Informationen rund um Gesundheit, Pflege, Wohnen, Mobilität und Alltagshilfen, sondern setzt auch Impulse für die Zukunft. Der Anspruch geht über eine klassische Seniorenmesse hinaus: Es geht um aktive Gemeinschaften, Generationengerechtigkeit und ein langes, lebenswertes Leben im eigenen Heimatort.

👉 Mitmachen als Aussteller oder Referent:
Organisationen, Initiativen, Unternehmen und Vereine sind herzlich eingeladen, sich mit einem Stand, Vortrag, Workshop oder einer Vorführung einzubringen.
Anmeldeschluss ist der 16. Dezember 2025.

Weitere Informationen und Anmeldung:

Anmeldebogen (hier Klicken zum Download)
📧 region@weinpanorama-steigerwald.de ☎ 09382 316381
✉ WeinPanorama Steigerwald e.V., Spitalstraße 6, 97447 Gerolzhofen

Wir freuen uns auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher – und auf engagierte Aussteller, die gemeinsam mit uns die Zukunft daheim im Steigerwald gestalten!