Region WeinPanorama Steigerwald · Themenworkshops 2026
Im Jahr 2026 erarbeitet die Region WeinPanorama Steigerwald ihr neues Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) – die strategische Grundlage für gemeinsames Handeln, Projektförderung und nachhaltigen Zusammenschluss unserer Kommunen. Drei Themenworkshops laden alle Engagierten aus Kommunen, Landwirtschaft, Vereinen, Wirtschaft und Bürgerschaft zur aktiven Mitgestaltung ein. Ihre Erfahrungen und Ideen sind entscheidend.
Die drei Themenworkshops im Überblick
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April 2026 · Wasser & Landschaft
Wasser in der Landschaft – Dürre, Starkregen, Hochwasser, natürliche Wasserrückhaltung
Freitag, 24. April 2026
16:00 – 19:00 Uhr
Steigerwald-Zentrum, Handthal
Unter dem Leitbild der „Schwammlandschaft“ erarbeiten wir gemeinsam, wie Wasser besser in der Landschaft gehalten, genutzt und durch natürliche Strukturen gespeichert werden kann – als Alternative zu rein technischer Infrastruktur. An vier Thementischen arbeiten wir konkrete Ansätze aus.
Lebendige Innen- & Mehrwertorte – Leerstände mit Sinn füllen
Dienstag, 16. Juni 2026
16:00 – 19:00 Uhr
Ort folgt
Wie können wir Lebensqualität vor Ort stärken, Flächen sparen und Leerstände mit neuem Leben füllen? Wir entwickeln gemeinsam Ideen für neue Wohnformen, Treffpunkte, Angebote für Ältere, Vereine, Kultur und Bildung – und fragen, wie aus ersten Ideen tragfähige Projekte werden.
Juli 2026 · Regionale Souveränität & Selbstwirksamkeit
Zukunftsfähige Region WeinPanorama Steigerwald – Souverän, Selbstwirksam & Gemeinsam stark
Mittwoch, 15. Juli 2026
17:00 – 20:00 Uhr
Ort folgt
Leitbild
Bürgerkommune: Gemeinden als aktive Gestalterinnen – Bürgerinnen und Bürger als Mitträgerinnen von Daseinsvorsorge, Infrastruktur und Gemeinschaftsleben. Souveränität entsteht dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Wie wird unsere Region widerstandsfähiger, unabhängiger und handlungsfähiger – als Dorfgemeinschaft, Quartier und Stadtgesellschaft? Im Mittelpunkt stehen zwei eng verknüpfte Fragen: Wie versorgen wir uns mit Lebensmitteln, Energie, Wasser und Ressourcen stärker aus der Region selbst? Und: Wie bauen wir gemeinsame Strukturen auf, die kommunale Haushalte entlasten und regionale Wertschöpfung sichern – etwa durch ein gemeinsames Regionalwerk oder interkommunale Unternehmen, die aus Einnahmen regionaler Energieerzeugung Infrastruktur und Daseinsvorsorge querfinanzieren?
ErnährungssouveränitätRegionale Lebensmittelversorgung, solidarische Landwirtschaft, kurze Wege vom Erzeuger zum Tisch
EnergieautonomieBürgerenergiegemeinschaften, Regionalwerk / Kommunalunternehmen, gemeinsame Erzeugungsanlagen, lokale Versorgungssicherheit
Wasser & RessourcenkreisläufeRegionale Eigenversorgung, Kreislaufwirtschaft, bewusster Ressourcenumgang
Selbstorganisation & BürgerkommuneDörfer & Quartiere als handelnde Akteure, Nachbarschaftsinitiativen, Bürgerinnen als Mitträger der Daseinsvorsorge
Zielgruppe: Kommunalpolitik & Verwaltung, Stadtwerke & Energieversorger, Bürgerenergiegemeinschaften, Vereine & Nachbarschaftsinitiativen, lokale Unternehmen, Landwirtschaft, Engagierte aus Energie, Soziales & Gemeinwesenarbeit
Anmeldung & Kontakt
Anmeldung zum Workshop Wasser bis 22. April 2026. Bitte teilen Sie auch Ihren gewünschten Thementisch mit. Christian Förster, ILE-Management WeinPanorama Steigerwald region@weinpanorama-steigerwald.de · 09382 / 316381
Spitalstraße 6, 97447 Gerolzhofen · www.weinpanorama-steigerwald.de
Zusammenhalt in ländlichen Regionen? – Ein Forschungsprojekt zum Mitmachen Wie ist es eigentlich um den sozialen Zusammenhalt in ländlichen Regionen Bayerns bestellt und welche Ideen haben die Bürgerinnen und Bürger, um ihn zu stärken? – Das untersucht die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm bis 2026 in einem großen Forschungsprojekt in ganz Bayern. Gefördert wird das Heimatprojekt vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat.1 Worum geht es im Heimatprojekt Bayern? Sozialer Zusammenhalt: damit ist das konkrete soziale Miteinander vor Ort gemeint, das Gefühl von Zugehörigkeit und die Fragen des Gemeinwohls. Die Erscheinungsformen und Rahmenbedingungen sozialen Zusammenhalts in ländlichen Regionen werden mit drei Befragungen und vier Vertiefungsprojekten untersucht. Dabei kommen Menschen aus allen Regionen zu Wort, aus Dörfern und Kleinstädten, Alteingesessene und neu Zugezogene, Alt und Jung. Ausführlichere Informationen gibt es auf der Projektwebsite: www.heimatprojekt-bayern.de. Wer kann mitmachen – und wie? Zur Teilnahme sind die Bürger aller Kommunen eingeladen, die gemäß dem Landesentwicklungsplan Bayern (LEP) zum ländlichen Raum gehören. Die Teilnahme an den drei Befragungen ist online über die Projektwebsite möglich. Für die Vertiefungsprojekte wird das Projektteam unterschiedliche Personen und Organisationen in ganz Bayern kontaktieren. Wann geht es los? Die erste Befragung zu konkreten sozialen Beziehungen vor Ort und die zweite Befragung zur Verbundenheit mit dem Wohnort sind inzwischen abgeschlossen. Die Ergebnisberichte beider Befragungen stehen auf der Website des Projektes online. In der dritten Befragung geht es um die Gemeinwohlorientierung und das Engagement. Die Teilnahme ist ab dem 17. September und bis zum 17. Oktober 2025 möglich. Warum lohnt es sich mitzumachen? Mit dem Forschungsvorhaben werden für Bürger und Politik Erkenntnisse über die Gemeinwohlorientierung in den ländlichen Regionen erarbeitet, systematisiert und vergleichend ausgewertet. So kann der soziale Zusammenhalt besser sichtbar gemacht und weiterentwickelt werden. Die Ergebnisse werden laufend auf der Projektwebsite zur Verfügung gestellt, so dass alle Interessierten sich selbst ein Bild machen können. Neben dem Ergebnisbericht aus der ersten und zweiten Bürgerbefragung können auch die Ergebnisbroschüren aus dem ersten, zweiten und dritten Vertiefungsprojekt zu den Themen Alltagsunterstützung für Senioren durch Nachbarschaftshilfen, junge Menschen im ländlichen Raum und Rückkehr in ländliche Räume bereits online eingesehen werden. Wer ist für das Projekt verantwortlich und wie kann man Kontakt aufnehmen? Projektleitung: Prof. Dr. Sabine Fromm, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm E-Mail: heimatprojekt-bayern@th-nuernberg.de
Gutes Leben und Altwerden in unseren (vor-)steigerwälder Heimatdörfern – Wie das gelingt, welche Angebote es für Sie gibt und wie wir gemeinsam generationen- und altersgerechtes Gutes-Leben weiterentwickeln, darum geht es bei „Zukunft Daheim“ am 18. April 2026 (Wimmelbild KI-generiert mit sora/ChatGPT)
Am Samstag, 18. April 2026, lädt die ILE-Region WeinPanorama Steigerwald von 10:00 bis 17:00 Uhr in die Mittelschule Gerolzhofen ein.
Unter dem Titel „Zukunft daheim – Messe & Forum für gutes Leben und Altwerden im Steigerwald“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm mit Informationsständen, Fachvorträgen, Workshops und Diskussionsrunden.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
Wie können wir in unserer Region gut und sorglos alt werden?
Welche neuen Wohn- und Pflegeformen, Angebote und Unterstützungen im Alltag gibt es?
Wie stärken wir Nachbarschaft, Gemeinschaft und Unterstützung für Angehörige?
Welche Angebote tragen dazu bei, gesund und aktiv zu bleiben?
Die Veranstaltung bietet nicht nur praktische Informationen rund um Gesundheit, Pflege, Wohnen, Mobilität und Alltagshilfen, sondern setzt auch Impulse für die Zukunft. Der Anspruch geht über eine klassische Seniorenmesse hinaus: Es geht um aktive Gemeinschaften, Generationengerechtigkeit und ein langes, lebenswertes Leben im eigenen Heimatort.
👉 Mitmachen als Aussteller oder Referent: Organisationen, Initiativen, Unternehmen und Vereine sind herzlich eingeladen, sich mit einem Stand, Vortrag, Workshop oder einer Vorführung einzubringen. Anmeldeschluss ist der 16. Dezember 2025.
Wir freuen uns auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher – und auf engagierte Aussteller, die gemeinsam mit uns die Zukunft daheim im Steigerwald gestalten!