Veranstaltung Platz Da – verborgenen Wohnraum entdecken und nutzen (Beitragsbild Landkreis Schweinfurt, Regionalmanagement)
Unter dem Titel „Platz Da“ veranstaltet das Regionalmanagement des Landkreis Schweinfurt zusammen mit der ILE-Region WeinPanorama Steigerwald und lokalen Partnern (Eigenheimervereinigung Dingolshausen, Lokale Wirtschaftsförderung Dingolshausen und Gemeinde Dingolshausen) eine spannende Veranstaltung rund um die Frage, wie ungenutzter Wohnraum als Win-Win für Eigenheimbesitzer und Bewohner nutzbar gemacht werden kann – und was das praktisch bedeutet.
Dafür werfen wir einen Blick auf rechtliche Fragestellungen rund ums Vermieten, lassen uns von Praxisbeispielen inspirieren, lernen Bauliche Umsetzungsmöglichkeiten kennen und erfahren, was es bedeutet, zusammen zu wohnen – aus erster Hand:
Wir sind dankbar und freuen uns, inspirerende und versierte Praxispartner dabei zu haben, die uns als Referenten mit Impulsen sowie für Fragen an Thementischen zur Verfügung stehen werden.
Seien auch Sie mit Freunden und Bekannten dabei, melden Sie sich an und lassen Sie sich bei einem Secco und guten Gesprächen inspirieren!
Liebe Besucher der Website, liebe Engagierte und Interessierte,
der erste Workshop zum Thema Wasser in der Landschaft sowie auch der Zweite zum Thema Innenentwicklung und Daseinsvorsorge fanden bereits statt, es folgt noch ein Letzter:
Am Mittwoch, 15. Juli 2026 im FreiRaum Dingolshausens:
Es folgt die Übersicht aller Workshops. Am Seitenende finden Sie eine einen kurzen Bericht zu den bereits stattgefundenen Workshops „Wasser in der Landschaft“ und „Innenentwicklung und Daseinsvorsorge“.
ILE · Integrierte Ländliche Entwicklung
Einladung zur Mitwirkung am neuen ILEK
Region WeinPanorama Steigerwald · Themenworkshops 2026
Im Jahr 2026 erarbeitet die Region WeinPanorama Steigerwald ihr neues Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) – die strategische Grundlage für gemeinsames Handeln, Projektförderung und nachhaltigen Zusammenschluss unserer Kommunen. Drei Themenworkshops laden alle Engagierten aus Kommunen, Landwirtschaft, Vereinen, Wirtschaft und Bürgerschaft zur aktiven Mitgestaltung ein. Ihre Erfahrungen und Ideen sind entscheidend.
Die drei Themenworkshops im Überblick
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April 2026 · Wasser & Landschaft
Wasser in der Landschaft – Dürre, Starkregen, Hochwasser, natürliche Wasserrückhaltung
Freitag, 24. April 2026
16:00 – 19:00 Uhr
Steigerwald-Zentrum, Handthal
Unter dem Leitbild der „Schwammlandschaft“ erarbeiten wir gemeinsam, wie Wasser besser in der Landschaft gehalten, genutzt und durch natürliche Strukturen gespeichert werden kann – als Alternative zu rein technischer Infrastruktur. An vier Thementischen arbeiten wir konkrete Ansätze aus.
Lebendige Innen- & Mehrwertorte – Leerstände mit Sinn füllen
Dienstag, 16. Juni 2026
17:00 – 20:00 Uhr
FreiRaum Dingolshausen
Wie können wir Lebensqualität vor Ort stärken, Flächen sparen und Leerstände mit neuem Leben füllen? Wir entwickeln gemeinsam Ideen für neue Wohnformen, Treffpunkte, Angebote für Ältere, Vereine, Kultur und Bildung – und fragen, wie aus ersten Ideen tragfähige Projekte werden.
Juli 2026 · Regionale Souveränität & Selbstwirksamkeit
Zukunftsfähige Region WeinPanorama Steigerwald – Souverän, Selbstwirksam & Gemeinsam stark
Mittwoch, 15. Juli 2026
17:00 – 20:00 Uhr
FreiRaum Dingolshausen
Leitbild
Bürgerkommune: Gemeinden als aktive Gestalterinnen – Bürgerinnen und Bürger als Mitträgerinnen von Daseinsvorsorge, Infrastruktur und Gemeinschaftsleben. Souveränität entsteht dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Wie wird unsere Region widerstandsfähiger, unabhängiger und handlungsfähiger – als Dorfgemeinschaft, Quartier und Stadtgesellschaft? Im Mittelpunkt stehen zwei eng verknüpfte Fragen: Wie versorgen wir uns mit Lebensmitteln, Energie, Wasser und Ressourcen stärker aus der Region selbst? Und: Wie bauen wir gemeinsame Strukturen auf, die kommunale Haushalte entlasten und regionale Wertschöpfung sichern – etwa durch ein gemeinsames Regionalwerk oder interkommunale Unternehmen, die aus Einnahmen regionaler Energieerzeugung Infrastruktur und Daseinsvorsorge querfinanzieren?
ErnährungssouveränitätRegionale Lebensmittelversorgung, solidarische Landwirtschaft, kurze Wege vom Erzeuger zum Tisch
EnergieautonomieBürgerenergiegemeinschaften, Regionalwerk / Kommunalunternehmen, gemeinsame Erzeugungsanlagen, lokale Versorgungssicherheit
Wasser & RessourcenkreisläufeRegionale Eigenversorgung, Kreislaufwirtschaft, bewusster Ressourcenumgang
Selbstorganisation & BürgerkommuneDörfer & Quartiere als handelnde Akteure, Nachbarschaftsinitiativen, Bürgerinnen als Mitträger der Daseinsvorsorge
Zielgruppe: Kommunalpolitik & Verwaltung, Stadtwerke & Energieversorger, Bürgerenergiegemeinschaften, Vereine & Nachbarschaftsinitiativen, lokale Unternehmen, Landwirtschaft, Engagierte aus Energie, Soziales & Gemeinwesenarbeit
Anmeldung & Kontakt
Anmeldung zum Workshop Innenentwicklung & Daseinsvorsorge bis 11. Juni 2026. Bitte teilen Sie auch Ihren persönlichen / fachlichen Hintergrund und Bezug mit. Christian Förster, ILE-Management WeinPanorama Steigerwald region@weinpanorama-steigerwald.de · 09382 / 316381
Spitalstraße 6, 97447 Gerolzhofen · www.weinpanorama-steigerwald.de
Rückblick Workshop 1 – „Wasser in der Landschaft“ (24. April, Handthal) An die 30 Teilnehmende erarbeiteten in zwei Gruppen konkrete Ideen und Maßnahmen rund um natürliche Wasserrückhaltung, Erosionsschutz und klimaangepasste Landnutzung. Fachliche Impulse lieferten Dr. Daniel Abel (Initiative WasserLandschaft, Regierung von Unterfranken) und Gertraud Kokula (Amt für Ländliche Entwicklung). Die Ergebnisse fließen ins neue ILEK ein. Als nächster Schritt wird vorgeschlagen, einen Arbeitskreis „Wasser in der Landschaft“ einzurichten, in dem Ideen weiterentwickelt, Beratungen in Anspruch genommen und Umsetzungsmöglichkeiten mit den zuständigen Ämtern diskutiert werden können. Interessierte sind herzlich willkommen. Eine Dokumentation und die Präsentationen des Workshops finden Sie hier zum Download (PDF).
Rückblick Workshop 2 – „Leerstand mit Sinn füllen“ (16. Juni 2026, Dingolshausen)
Wie lassen sich Bedarfe der Daseinsvorsorge mit leerstehenden Gebäuden in unseren Ortskernen verbinden? Dieser Frage gingen am 16. Juni 2026 rund 24 Teilnehmende im FreiRaum Dingolshausen nach. Nach Impulsen von Gertraud Kokula (ALE Unterfranken) und Dr. Elisabeth Appel-Kummer verorteten die Anwesenden die Bedarfe ihrer Kommunen: Treffpunkte für Jung und Alt, Nahversorgung, Übernachtungsmöglichkeiten und medizinische Versorgung standen ganz oben. Ein Input der ILE-Umsetzungsbegleitung zeigte: In sechs der acht Kommunen stehen diesen Bedarfen „prominente“ Leerstände gegenüber, deren Nutzbarkeit nun geprüft werden kann. Im Plenum entstanden konkrete Ideen für den weiteren Prozess – von der Fortschreibung des Leerstandskatasters über ein interkommunales Denkmalkonzept bis zum Leitgedanken „Innen vor Außen“. Alle Anregungen fließen in die ILEK-Fortschreibung ein.
Zusammenhalt in ländlichen Regionen? – Ein Forschungsprojekt zum Mitmachen Wie ist es eigentlich um den sozialen Zusammenhalt in ländlichen Regionen Bayerns bestellt und welche Ideen haben die Bürgerinnen und Bürger, um ihn zu stärken? – Das untersucht die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm bis 2026 in einem großen Forschungsprojekt in ganz Bayern. Gefördert wird das Heimatprojekt vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat.1 Worum geht es im Heimatprojekt Bayern? Sozialer Zusammenhalt: damit ist das konkrete soziale Miteinander vor Ort gemeint, das Gefühl von Zugehörigkeit und die Fragen des Gemeinwohls. Die Erscheinungsformen und Rahmenbedingungen sozialen Zusammenhalts in ländlichen Regionen werden mit drei Befragungen und vier Vertiefungsprojekten untersucht. Dabei kommen Menschen aus allen Regionen zu Wort, aus Dörfern und Kleinstädten, Alteingesessene und neu Zugezogene, Alt und Jung. Ausführlichere Informationen gibt es auf der Projektwebsite: www.heimatprojekt-bayern.de. Wer kann mitmachen – und wie? Zur Teilnahme sind die Bürger aller Kommunen eingeladen, die gemäß dem Landesentwicklungsplan Bayern (LEP) zum ländlichen Raum gehören. Die Teilnahme an den drei Befragungen ist online über die Projektwebsite möglich. Für die Vertiefungsprojekte wird das Projektteam unterschiedliche Personen und Organisationen in ganz Bayern kontaktieren. Wann geht es los? Die erste Befragung zu konkreten sozialen Beziehungen vor Ort und die zweite Befragung zur Verbundenheit mit dem Wohnort sind inzwischen abgeschlossen. Die Ergebnisberichte beider Befragungen stehen auf der Website des Projektes online. In der dritten Befragung geht es um die Gemeinwohlorientierung und das Engagement. Die Teilnahme ist ab dem 17. September und bis zum 17. Oktober 2025 möglich. Warum lohnt es sich mitzumachen? Mit dem Forschungsvorhaben werden für Bürger und Politik Erkenntnisse über die Gemeinwohlorientierung in den ländlichen Regionen erarbeitet, systematisiert und vergleichend ausgewertet. So kann der soziale Zusammenhalt besser sichtbar gemacht und weiterentwickelt werden. Die Ergebnisse werden laufend auf der Projektwebsite zur Verfügung gestellt, so dass alle Interessierten sich selbst ein Bild machen können. Neben dem Ergebnisbericht aus der ersten und zweiten Bürgerbefragung können auch die Ergebnisbroschüren aus dem ersten, zweiten und dritten Vertiefungsprojekt zu den Themen Alltagsunterstützung für Senioren durch Nachbarschaftshilfen, junge Menschen im ländlichen Raum und Rückkehr in ländliche Räume bereits online eingesehen werden. Wer ist für das Projekt verantwortlich und wie kann man Kontakt aufnehmen? Projektleitung: Prof. Dr. Sabine Fromm, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm E-Mail: heimatprojekt-bayern@th-nuernberg.de